DER ASTRONAUT – PROJECT HAIL MARY
DER ASTRONAUT – PROJECT HAIL MARY ★★★☆☆☆
Originaltitel: Project Hail Mary | Start: 19.03.2026 | FSK 12
USA 2026
Genre: Sci-Fi, Action, Feel-GoodLänge: 156 Min.
Regie: Phil Lord, Christopher Miller
Buch: Drew Goddard
Cast: Ryan Gosling, Sandra Hüller, Milana Vayntrub, Lionel Boyce, Ken Leung u.a.
Buch: Drew Goddard
Cast: Ryan Gosling, Sandra Hüller, Milana Vayntrub, Lionel Boyce, Ken Leung u.a.
Kamera: Greig Fraser
Schnitt: Chris Dickens, Joel Negron
Musik: Daniel Pemberton
Schnitt: Chris Dickens, Joel Negron
Musik: Daniel Pemberton
Eine unbekannte, heimtückische Substanz führt dazu, dass in absehbarer Zeit die Sonne in Sekunden ausgelöscht wird und die Menschheit zu Grunde geht. Der so bescheidene wie leidenschaftliche Wissenschaftler Ryland Grace ist dem Geheimnis – besser: der Lösung des Problems – auf der Spur; ihn möchten die zuständigen Politiker ins All schicken. Problemchen: Grace ist kein Astronaut! Er wehrt sich mit Händen und Füßen, doch seine persönlichen Befindlichkeiten und Zweifel haben hintanzustehen.
Als er wenig später im All wieder zu sich kommt, muss er des ganzen Vorgangs wieder gewahr werden, sich in die Spur bringen und in Aktion treten. Eine unerwartete Begleitung sorgt dafür, dass es für den Held wider Willen nicht zu einsam ist.
Als er wenig später im All wieder zu sich kommt, muss er des ganzen Vorgangs wieder gewahr werden, sich in die Spur bringen und in Aktion treten. Eine unerwartete Begleitung sorgt dafür, dass es für den Held wider Willen nicht zu einsam ist.
Man traut sich ja kaum zu kritisieren, so laut ist der Jubel um diesen Blockbuster. Ein Jubel dem ich mich so gar nicht anschließen kann. Sicher: unterhaltsam ist das alles, aber auf einer eigentümlich oberflächlichen Ebene. Hier wird gezaubert mit Farben und Klängen, mit Atmosphäre und Rauschhaftigkeit... allein Gosling bietet ja schon den Schauwert an sich, wenn er nur im Bild steht. Aber es fehlt a) an Substanz und b) an einer Dramaturgie, die dem Genre gercht wird. Und was haben wir?
Project Hail Mary bietet vor allem nicht wenige Zitate aus Klassikern des Genres (in ihren Analogien beinahe schon dreist kopiert), Cast und Handlungselemente, die kaum inkohärenter sein könnten (Hüller wie aus einem bitter-ernsten Sci-Fi, Gosling als Monchichi-pendant: immer unbedarft aus der Wäsche schauend mit lustiger Strubbel-Frisur, Frau Hüller darf in einer Szene sogar singen, einfach, weil sie es kann, ob's nun passt oder nicht...)
Project Hail Mary bietet vor allem nicht wenige Zitate aus Klassikern des Genres (in ihren Analogien beinahe schon dreist kopiert), Cast und Handlungselemente, die kaum inkohärenter sein könnten (Hüller wie aus einem bitter-ernsten Sci-Fi, Gosling als Monchichi-pendant: immer unbedarft aus der Wäsche schauend mit lustiger Strubbel-Frisur, Frau Hüller darf in einer Szene sogar singen, einfach, weil sie es kann, ob's nun passt oder nicht...)
In Summe habe ich hier für mich ein neues Sub-Genre gefunden: den Feel-Good-SciFi. Wer ein Weltraumabenteuer sehen möchte, das nicht weh tut, die Sinne berauscht und dessen Substanz sich auf audiovisuelle Reize beschränkt, kann (und wird) sich der allgemeinen Begeisterung anschließen.
cnm
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