CRIME 101
CRIME 101 ★★★★☆☆
Start: 12.02.2026 | FSK 12
Großbritannien, USA 2026
Genre: Thriller, KrimiLänge: 141 Min. | Cinemascope
Regie: Bart Layton
Buch: Bart Layton
Nach: Don Winslow (Roman)
Casting: Avy Kaufman, CSA
Buch: Bart Layton
Nach: Don Winslow (Roman)
Casting: Avy Kaufman, CSA
Cast: Chris Hemsworth, Halle Berry, Mark Ruffalo, Barry Keoghan, Monica Barbaro, Corey Hawkins, Nick Nolte
Kamera: Erik Wilson
Schnitt: Julian Hart, Jacob Secher Schulsinger
Musik: Blanck Mass
Kamera: Erik Wilson
Schnitt: Julian Hart, Jacob Secher Schulsinger
Musik: Blanck Mass
Davis ist ein schwer fassbarer Juwelendieb, dessen Überfallserie die Polizei vor ein Rätsel stellt. Als er gerade den Coup seines Lebens ins Visier nimmt, trifft er auf die desillusionierte Versicherungsmanagerin Sharon, die selbst an einem Scheideweg steht. Überzeugt davon, ein Muster entdeckt zu haben, kommt währenddessen der unerbittliche Detective Lt. Lubesnik der ganzen Operation immer näher und erhöht damit das Risiko noch weiter. Während der große Raubüberfall kurz bevorsteht, droht die Grenze zwischen Jäger und Gejagten zu verschwimmen. Bald sind alle Drei gezwungen, sich mit lebensverändernden Entscheidungen auseinanderzusetzen - und mit der Erkenntnis, dass es kein Zurück mehr gibt.
Klares Unentschieden: der Film bringt gute Schauwerte mit, ist atmosphärisch dicht (wenn auch komplett unnötig überlang) und lohnend hochkarätig besetzt. Die große Überraschung ist Keoghan, von dem ich bislang annahm, dass er nicht viel mehr kann als den Kameras ein Blockflötengesicht zu präsentieren und damit sein Alleinstellungsmerkmal für alle Zeit festgelegt sei. Hier spielt er tatsächlich ein durchtriebenes, eiskaltes Aas und trägt enorm zum Unterhaltungswert der Show bei. Nolte hingegen kam mir eher wie ein Kuriosum vor denn als veritabler Beitrag zur Gesamtkomposition... Die Story an sich ist okay, sticht im Kanon ähnlicher Filme aber auch nicht heraus. Womöglich hätten etliche Straffungen im Schnitt dazu beigetragen, dass der Thriller deutlich besser im Gedächtnis bleibt.
Ein Film zwischen Drama, Thriller und Krimi, der – top besetzt – einer Bettlektüre gleich, die man ungern aus der Hand legt, die einen aber auch nicht bis zum Morgengrauen wach hält. Solide.
cnm
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