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POSSESSOR ★★★★★☆
Kinostart: 01. Juli 2021 | FSK 18 | Ich verlose 4x1 Freikarten zu dem Film. Einfach mailen: cinemoenti@email.de
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| mittig: Christopher Abbott |
USA 2020
Genre: Sci-Fi, HorrorLänge: gut 100 Min.
Regie: Brandon Cronenberg
Buch: Brandon Cronenberg
Buch: Brandon Cronenberg
Darsteller: Andrea Riseborough, Christopher Abbott, Rossif Sutherland, Sean Bean u.a.
Kamera: Karim Hussain
Schnitt: Matthew Hannam
Musik: Jim Williams
Kamera: Karim Hussain
Schnitt: Matthew Hannam
Musik: Jim Williams
Eine Firmenagentin namens Vos dringt mithilfe von Hirnimplantaten in die
Körper anderer Menschen ein und bringt diese dazu, Morde zum Wohle der
Firma zu begehen. Als bei einem Routineauftrag etwas schief geht, findet
sich Vos im Körper eines Mannes gefangen, dessen Identität ihre eigene
auszulöschen droht.
Soweit die Zusammenfassung des Verleihs. Was sich liest wie ein handelsüblicher Sci-Fi Thriller, ist allerdings viel mehr als das. Ist ein Psychogramm, so verschränkt und komplex, dass sich zu Paranoia neigende, empfindsame Menschen vor diesem Film in acht nehmen sollten. Während die Auftragskillerin ihren Job ausübt, sehen wir nicht sie, sondern ihren Wirt, also den Mann, den sie bewohnt und steuert. Das ist faszinierend erdacht und großartig gespielt: wie er aufwacht, sich betastet und beginnt, die Rolle, die er/sie zuvor studiert hat, aufzuführen, um alsbald zum brutalen Killer zu werden.
Ebenso faszinierend ist die dunkle, bedächtige Art, in der diese menschenverachtenden Grausamkeiten gezeigt werden - mit einem untrüglichen Gespür für Stille bzw. sphärisch schwebende Musik im jeweils richtigen Moment, mit der unerwarteten Teilnahmslosigkeit in entscheidenden Momenten, mit wenig Licht und lakonischen Bildausschnitten... nimmt der Film zumeist Fahrt auf in den Köpfen der Zuschauenden - statt durch hektischen Schnitt* oder sonstiges Blendwerk.
Ebenso faszinierend ist die dunkle, bedächtige Art, in der diese menschenverachtenden Grausamkeiten gezeigt werden - mit einem untrüglichen Gespür für Stille bzw. sphärisch schwebende Musik im jeweils richtigen Moment, mit der unerwarteten Teilnahmslosigkeit in entscheidenden Momenten, mit wenig Licht und lakonischen Bildausschnitten... nimmt der Film zumeist Fahrt auf in den Köpfen der Zuschauenden - statt durch hektischen Schnitt* oder sonstiges Blendwerk.
Spoilern ist ja sonst nicht so mein Plan, aber ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass dieser Film ziemlich (!) blutrünstig ist (siehe FSK 18). Dies nur, um die entsprechenden Zielgruppen eingeladen / gewarnt zu haben.
Ein Horror-Sci-Fi-Thriller der Extraklasse; für Genrefreunde der Wiedereinstieg ins Kinogeschehen, da auf großer Leinwand besonders wirkungsvoll. Eine Bereicherung fürs Genre.
cnm
*Hektischer Schnitt kommt vor - doch sparsam und motiviert, nicht als durchgängiges Stilmittel.

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