THE RUNNING MAN

THE RUNNING MAN ★★★★☆☆
Start: 13.11.2025 | FSK 16
Glen Powell, Michael Cera | Foto: Ross Ferguson © Paramount Pictures All Rights Reserved

USA 2025
Genre: Thriller, Action, Sci-Fi
Länge: 134 Min. (langer Film)
Regie: Edgar Wright
Buch: Edgar Wright, Michael Bacall
Nach: Stephen King
Casting: Amber Wakefield u.a.
Cast: Glen Powell, William H. Macy, Lee Pace, Michael Cera, Emilia Jones, Daniel Ezra, Jayme Lawson, Sean Hayes, Katy O'Brian, Colman Domingo, Josh Brolin, Karl Glusman u.a.
Kamera: Chung Chung-hoon
Schnitt: Paul Machliss
Musik: Steven Price

In einer nahen Zukunft, ist "The Running Man" die meistgesehene Show im Fernsehen. Ein tödlicher Wettbewerb, in dem die Mitspieler, die man Runner nennt, 30 Tage lang überleben müssen, während sie von Profikillern gejagt werden. Dabei wird jede ihrer Bewegungen einem blutrünstigen Publikum live übertragen. Jeder Tag, den sie durchhalten, wird mit mehr Geld belohnt. Ben Richards stammt aus der Arbeiterklasse und versucht verzweifelt, seine kranke Tochter zu retten. Daher lässt er sich von Dan Killian, dem charmanten, aber rücksichtslosen Produzenten der Show, als letzte Hoffnung zur Teilnahme am Spiel überreden. Bens Trotz, Instinkte und Mut machen ihn bald unerwartet zum Publikums-Favoriten – und zu einer Bedrohung für das gesamte System. Während die Einschaltquoten in die Höhe schnellen, steigt auch die Gefahr, und Ben muss nicht nur die Jäger überlisten, sondern auch eine ganze Nation, die vor den Bildschirmen nur darauf wartet, ihn scheitern zu sehen.

Regietalent Edgar Wright legt der gepfefferten Prämisse dieser Story entsprechend elegante und atemlose Action, gespickt mit Coolness und Humor vor. Die Besetzung kann sich durchweg sehen lassen, vor allem die Hauptcharaktere sind immer eine Freude (William H. Macy hätte für meinen Geschmack eine stärkere Figur spielen dürfen). Hauptdarsteller Powell ist zwar nach wie vor gewohnt "glatt", doch macht seine energiegeladene Performance dennoch Spaß. Ein Nachteil ist in meinen Augen, dass es diesen Stoff in x Varianten bereits gegeben hat, und das seit Jahrzehnten und in dichter Folge. Erfrischende und zeitgemäß Neuerung ist in diesem Fall der Umstand, dass mittels Deep Fake die Beteiligten und die Öffentlichkeit hinters Licht geführt werden, das Spiel manipuliert wird.

Für einen Geniestreich fehlte mir etwas, das sich schwer in Worte fassen lässt und das ich an Filmen aus den 1970er Jahren so liebe... ich nenne es mal Schmutz und Schweiß.  Gemeint ist damit der analoge Faktor, das Handgemachte, die blanke Panik und eine sagen wir rohe Action – aber das wäre womöglich zu viel verlangt.

Letztlich erfüllt The Running Man seinen Zweck verlässlich, muss aber nicht zwingend auf Leinwand geschaut werden.

cnm 

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