WINTER IN SOKCHO
WINTER IN SOKCHO ★★★★☆☆
Originaltitel: Hiver à Sokcho | Start: 05.02.2026 | FSK 12
Frankreich 2024
Genre: Drama, ElegieLänge: 105 Min.
Regie: Koya Kamura
Buch: Koya Kamura, Stéphane Ly-Cuong
nach: Elisa Shua Dusapin (Roman)
Casting: Yeonu Choi
Buch: Koya Kamura, Stéphane Ly-Cuong
nach: Elisa Shua Dusapin (Roman)
Casting: Yeonu Choi
Cast: Bella Kim, Roschdy Zem, Mi-Hyeon Park, Tae-Ho Ryu, Doyu Gong, Kyung-Soon Jung
Kamera: Élodie Tahtane
Schnitt: Antoine Flandre
Musik: Delphine Malausséna
Kamera: Élodie Tahtane
Schnitt: Antoine Flandre
Musik: Delphine Malausséna
In Sokcho, einer kleinen Stadt am Meer in Südkorea, führt die 23-jährige Soo-Ha ein routiniertes Leben zwischen den Besuchen bei ihrer Mutter, einer Fischhändlerin, und der Beziehung zu ihrem Freund Jun-oh. Die Ankunft eines Gastes, des Franzosen Yan Kerrand in der Pension, in der sie arbeitet, triggert Fragen über ihre eigene Identität. Während der Winter sich über die Stadt legt, beobachten die beiden sich gegenseitig, prüfen einander und knüpfen eine zerbrechliche Verbindung.
So fragil die Geschichte zwischen zwei Fremden, so souverän ist die Inszenierung dieses atmosphärisch dichten Films. Hier bleibt alles Ungeklärte zwischen den beiden über eine weite Strecke in der Schwebe, und das geht gut einher mit der literarischen Qualität der Geschichte. Denn es geht nicht, wie üblich, vordergründig um einen klassischen dramatischen Drei-Akter, sondern um die allgemeine, uns allen bekannte Suche nach Zugehörigkeit und die Frage, worüber wir letztlich unser Selbst definieren. Ich werde weder den Ausgang der Geschichte, noch den Gewinn, die sie bringt verraten. – Winter in Sokcho hat einen gleichsam schwebenden Nachklang, den es selbst im Kino zu erleben gilt.
cnm

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