DOLLY
DOLLY ★★☆☆☆☆
Originaltitel: | Start: 11.06.2026 | FSK 18
USA 2025
Länge: 82 Min.
Regie: Rod Blackhurst
Buch: Rod Blackhurst, Brandon Weavil
Buch: Rod Blackhurst, Brandon Weavil
Cast: Max The Impaler, Fabianne Therese, Seann William Scott, Ethan Suplee, Kate Cobb, Russ Tiller, Michalina Scorzelli, Eve Blackhurst
Kamera: Justin Derry
Schnitt: Justin Oakey
Musik: Nick Bohun
Kamera: Justin Derry
Schnitt: Justin Oakey
Musik: Nick Bohun
Chase will seine Freundin Macy bei einer Wanderung mit einem Heiratsantrag überraschen. Das Glück scheint perfekt, doch die beiden betreten auf ihrem Weg versehentlich das Revier von Dolly, einem zentnerschweren, maskierten Monstrum, das gerne mit Puppen spielt – am liebsten mit menschlichen. Nach einer blutigen Konfrontation wird Macy von Dolly in ihr abgelegenes Haus verschleppt. Dort wartet ein Alptraum aus Schmerzen und Demütigungen auf sie, denn aus Dollys Puppenhaus kam noch niemand lebend wieder heraus. Was als romantischer Ausflug begann, wird zum gnadenlosen Kampf ums Überleben.
Dieser Horror-Alptraum ist atmosphärisch ähnlich gelagert wie der Klassiker The Texas Chainsaw Massacre (1974) und dürfte Liebhaber des Genres aufhorchen lassen. Unschuldige Opfer werden von abartigen Wesen drangsaliert, verfolgt und gemetzelt. Die Variante hier wäre die durch ihre Maske unkenntliche aber nicht minder unheimliche Type, die das liebliche Spiel mit Puppen zu einer kranken Missbrauchsnummer verzerrt. Leider stimmt hier formal so gut wie gar nichts. Es fängt schon damit an, dass der Ton auffallend schlecht gemischt ist, die Lautstärkenverhältnisse wirken, als hätte da jemand am Mischpult gepennt. Und schlimmer: die Handlung zieht sich unnötig hin (ähnliche Vermutung für den Verantwortlichen am Schneidetisch), der Horror will sich nicht einstellen, da eher unfreiwillige Komik an seine Stelle tritt. Nichtmal für den Genuss konsequenten, dick aufgetragenen Trashs langt die hier erbrachte Leistung.
Dolly war mir eine herbe Enttäuschung. Man muss schon eine Lust am Rudimentären, am Laienhaften haben, um hier etwas mitzunehmen. Krank ist der Film auf seine eigene Weise allemale.
cnm

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