BRITTANY RUNS A MARATHON
- Wer ist der Schweinehund? -
BRITTANY RUNS A MARATHON ★★★★★☆
Regie: Paul Downs Colaizzo
Buch: Paul Downs Colaizzo
Buch: Paul Downs Colaizzo
Darsteller: Jillian Bell, Erica Hernandez, Patch Darragh, Alice Lee, Michaela Watkins, Micah Stock, Kate Arrington, Lil Rel Howery u.a.
Kamera: Seamus Tierney
Schnitt: Casey Brooks
Musik: Duncan Thum, Mark DeSimone
Kamera: Seamus Tierney
Schnitt: Casey Brooks
Musik: Duncan Thum, Mark DeSimone
Ein ganz normales Großstadtleben: Brittany, Mitte zwanzig, hat sich zurückgezogen. Hauptsächlich liegt sie trinkend und futternd auf dem Sofa. Im Job begegnet sie allen mit einer erfrischenden Portion Galgenhumor, mit der sie allerdings, wenn man ehrlich ist, nicht wirklich landet. Das Licht in ihr ist noch nicht aus. Noch nicht.
Der Arzt rät ihr, aus gesundheitlichen Gründen gezielt abzunehmen. Dem geht sie nach und erkundigt sich nach den Preisen im Fitnessstudio. Selbstredend schwer zu machen, wenn man nicht auf Geldsäcken sitzt. Eine wohlmeinende Nachbarin lädt sie also zu einer Laufgruppe ein. Laufen? Unmöglich! Brittany setzt einen Fuß vor die Tür, um sogleich wieder den Rückzug ins Schneckenhaus anzutreten... Basierend auf einer wahren Geschichte.
"Brittany runs a Marathon" ist keine Komödie. Das ist kein Film, in dem sich lustig gemacht wird und sich Geschmacklosigkeiten aufs Unangenehmste aneinander reihen - im Gegenteil. Seine Geschichte wird zutiefst menschlich und - vor allem - wahr erzählt. Es wird nicht gejammert, sondern mit glasklarem Blick gezeigt, was Sache ist. Wie groß die Überwindung ist, sein Leben in neue Bahnen zu führen, und wie verstellt oft der eigene Blick auf das nähere Umfeld sein kann: wer ist eigentlich Freund, wer Störfaktor? Wie ehrlich kann man zu sich selbst sein? Wie stark ist man wirklich? Worauf kommt es letztlich an?
Der Arzt rät ihr, aus gesundheitlichen Gründen gezielt abzunehmen. Dem geht sie nach und erkundigt sich nach den Preisen im Fitnessstudio. Selbstredend schwer zu machen, wenn man nicht auf Geldsäcken sitzt. Eine wohlmeinende Nachbarin lädt sie also zu einer Laufgruppe ein. Laufen? Unmöglich! Brittany setzt einen Fuß vor die Tür, um sogleich wieder den Rückzug ins Schneckenhaus anzutreten... Basierend auf einer wahren Geschichte.
"Brittany runs a Marathon" ist keine Komödie. Das ist kein Film, in dem sich lustig gemacht wird und sich Geschmacklosigkeiten aufs Unangenehmste aneinander reihen - im Gegenteil. Seine Geschichte wird zutiefst menschlich und - vor allem - wahr erzählt. Es wird nicht gejammert, sondern mit glasklarem Blick gezeigt, was Sache ist. Wie groß die Überwindung ist, sein Leben in neue Bahnen zu führen, und wie verstellt oft der eigene Blick auf das nähere Umfeld sein kann: wer ist eigentlich Freund, wer Störfaktor? Wie ehrlich kann man zu sich selbst sein? Wie stark ist man wirklich? Worauf kommt es letztlich an?
"Brittany runs a Marathon" ist ein Film mit großer Leichtigkeit und Tiefgang zugleich. Ein Film wie eine Befreiung.
Beherzt und beschwingt erzählter Film über den schwierigen Weg durch den Dschungel der Großstadt und der inneren Widerstände, über einen Neustart ohne Ortswechsel. Ehrlich, entwaffnend, wunderbar. Empfehlung!
cnm

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