LAMB
LAMB ★★★☆☆☆
Island, Schweden, Polen 2021
Genre: Drama, Mystery, HorrorLänge: 105 Min.
Regie: Valdimar Johannsson
Buch: Vladimir Jóhannsson, Sjón
Darstellende: Noomi Rapace, Hilmir Snær Guònason, Björn Hlynur Haraldsson
Kamera: Eli Arenson
Schnitt: Agnieszka Glinska
Musik: Porarinn Guònason
Buch: Vladimir Jóhannsson, Sjón
Darstellende: Noomi Rapace, Hilmir Snær Guònason, Björn Hlynur Haraldsson
Kamera: Eli Arenson
Schnitt: Agnieszka Glinska
Musik: Porarinn Guònason
[Es ist mir leider nicht gelungen, alle Buchstaben korrekt herauszusuchen, ich habe nicht alle Zeichen gefunden und bitte dafür um Entschuldigung]
Maria und ihr Mann Ingvar leben in wunderschöner, einsamer isländischer Bergidylle und züchten Schafe. Ihre Geschäfte laufen gut, sie lieben sich -
trotzdem liegt über allem eine leise Melancholie.
Da beginnt das Märchen: ein Schaf gebiert ihnen ein Wesen, halb Lamm, halb Mensch (der Kopf ist ein Lämmchen, es hat einen Babykörper und rechtsseitig einen Huf statt der Hand). Nach dem ersten Schreck nehmen sie den Hybrid mit ins Haus, haben es lieb und ziehen es auf. - Doch manchmal ist ein Segen nicht einfach nur ein Segen...
Meiner Überzeugung nach kann man im Film wirklich alles erzählen (siehe Harry Potter usw.), aber das Konstrukt muss in sich stimmig sein - innerhalb der behaupteten Welt möchte ich glauben, was passiert. Bei LAMB liegt der Stein des Anstoßes im Detail. Der gesamte Film ist ruhig erzählt. Die beiden reden kaum ein Wort, auch nicht nach dem unfassbaren Vorfall! Als könnte sowas halt mal vorkommen.
Da beginnt das Märchen: ein Schaf gebiert ihnen ein Wesen, halb Lamm, halb Mensch (der Kopf ist ein Lämmchen, es hat einen Babykörper und rechtsseitig einen Huf statt der Hand). Nach dem ersten Schreck nehmen sie den Hybrid mit ins Haus, haben es lieb und ziehen es auf. - Doch manchmal ist ein Segen nicht einfach nur ein Segen...
Meiner Überzeugung nach kann man im Film wirklich alles erzählen (siehe Harry Potter usw.), aber das Konstrukt muss in sich stimmig sein - innerhalb der behaupteten Welt möchte ich glauben, was passiert. Bei LAMB liegt der Stein des Anstoßes im Detail. Der gesamte Film ist ruhig erzählt. Die beiden reden kaum ein Wort, auch nicht nach dem unfassbaren Vorfall! Als könnte sowas halt mal vorkommen.
Wenn man sich das
Ereignis ausmalt… Gefühle und Diskussionen würden sich doch
überschlagen! Mehr Details braucht es nicht, ich kürze ab, ich will mich
nicht aufregen:
Hier fällt alles Potential an bildgewaltiger Mystery-Saga mit brillantem
Ensemble einem völlig einfallslosen Dialogbuch und kaum vorhandener
Dramaturgie zum Opfer (diese Story hätte man locker in 40 Minuten
erzählen können).
Als wertvoll kann ich mit viel gutem Willen die Ansätze Respekt vor Tieren, Respekt vor allem, was anders ist, Hochmut und Sühne erkennen. Unter’m Strich rate ich allerdings dringend ab. Schöne Alternative für die, die sich mal so richtig fürchten wollen und es mystisch mögen: THE WITCH (USA, Kanada 2015, eigenartigerweise FSK 16). Licht aus, Handy aus, Kerzen an, Film rein...
Als wertvoll kann ich mit viel gutem Willen die Ansätze Respekt vor Tieren, Respekt vor allem, was anders ist, Hochmut und Sühne erkennen. Unter’m Strich rate ich allerdings dringend ab. Schöne Alternative für die, die sich mal so richtig fürchten wollen und es mystisch mögen: THE WITCH (USA, Kanada 2015, eigenartigerweise FSK 16). Licht aus, Handy aus, Kerzen an, Film rein...
Ein faszinierender Stoff um teuflische Versuchungen und den Verrat an der Natur verläppert sich in Unentschlossenheit. Annähernd verschenkt.
cnm
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