KNOCK AT THE CABIN
KNOCK AT THE CABIN ★½☆☆☆☆
Filmstart: 09.02.2023 | FSK 16
USA 2023
Länge: 105 Min.
Regie: M. Night Shyamalan
Buch: M. Night Shyamalan
Buch: M. Night Shyamalan
Cast: Dave Bautista, Jonathan Groff, Ben Aldridge, Nikki Amuka-Bird, Kristen Cui, Abby Quinn, Rupert Grint
Kamera: Jarin Blaschke, Lowell A. Meyer
Schnitt: Noëmi Preiswerk
Musik: Herdis Stefandottir
Kamera: Jarin Blaschke, Lowell A. Meyer
Schnitt: Noëmi Preiswerk
Musik: Herdis Stefandottir
Eine Situation wie ein wacher Albtraum: während eine Familie Ruhe und Erholung in einer Hütte im Wald genießt, wird sie von einer Gruppe Fremder Menschen überrascht, die zunächst einen bedrohlichen Eindruck machen. Doch diese Menschen sind selbst verzweifelt, kennen sie doch bereits ihre dustere Mission. Ihr Auftrag ist es, der Familie in kürzester Zeit glaubhaft zu machen, dass die Welt untergehen wird, falls sie nicht einen oder eine aus ihrer Gemeinschaft zu opfern bereit sind. Ein übler Scherz? Gar nicht! Schon bald gibt es handfeste Beweise dafür, dass dieses Grauen Wirklichkeit ist.
Genreaffine können eigentlich nicht anders, als in jeden neuen Film von M. Night Shyamalan zu gehen, verspricht er doch immer wieder aufs Neue höchst fantasievoll erdachte Horror-Szenarien. Allerdings lässt der Meister des Schreckens mit den Jahren merkbar nach. Zwar hat er die Mittel, hier und da ein paar Weltuntergangsspektakel einzuflechten, doch rührt das nicht. Zu viele Charaktere muss er psychologisch glaubwürdig bedienen (wie auch schon in Old, 2021) und verliert dabei sichtlich an Präzision. Seine Selbstgewissheit als Regisseur spiegelt sich in einer Art Unterspannung des Casts... So stellt sich nicht die versprochene Beklemmung ein, das mehrmals durchexerzierte Leidensritual stumpft schnell ab, die Zuspitzung der Situation bleibt bloße Behauptung. Alles in allem ist - gemessen an den Möglichkeiten Shyamalans' - ein Ärgernis.
Allzu routiniert heruntergespulte Home-Invasion-Schreckensgeschichte, die ganz entschieden am Ziel vorbei schlittert.
cnm
Ein Film mit ähnlicher Grundidee ist The Killing Of A Sacred Deer (GB, Irland 2017, R.: Yórgos Lánthimos), ein Meilenstein des Genres.

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