JAZZFIEBER - THE STORY OF GERMAN JAZZ
JAZZFIEBER - THE STORY OF GERMAN JAZZ
★★★★☆☆
★★★★☆☆
Filmstart: 07.09.2023 | FSK 12
Deutschland 2023
Genre: Dokumentarfilm / MusikbrancheLänge: rund 90 Min.
Regie: Reinhard Kungel
Buch: Reinhard Kungel
Buch: Reinhard Kungel
Mit: Peter Baumeister, Hugo Strasser, Max Greger, Klaus Doldinger, Rolf Kühn, Coco Schumann, Peter Thomas, Paul Kuhn, Karlheinz Drechsel u.v.m.
Kamera: Reinhard Kungel, Hans-Peter Eckardt, Andreas Heinrich, Thomas Holzhäuser, Martin Hans Schmitt
Schnitt: Thomas Holzhäuser, Reinhard Kungel
Musik: (die ProtagonistInnen)
Kamera: Reinhard Kungel, Hans-Peter Eckardt, Andreas Heinrich, Thomas Holzhäuser, Martin Hans Schmitt
Schnitt: Thomas Holzhäuser, Reinhard Kungel
Musik: (die ProtagonistInnen)
Was ist Jazz? Woher kommt er, wohin entwickelt er sich? Wie wird das Wort ausgesprochen? Gibt es den einen Jazz? Wem gehört er? Wie hat er sich im Laufe der Jahrzehnte in Deutschland, vom Dritten Reich über die 50er und 60er Jahre, während des Kalten Kriegs und nach dem Mauerfall entwickelt? Hat der Jazz eine Zukunft?
Über all diese Fragen wird in dieser Doku nachgedacht und informiert, es gibt zahlreiche Anekdoten seitens der Altehrwürdigen Jazz-Größen, etwa über den individuellen musikalischen Werdegang, die Phasen des Verzichts, als die Musikrichtung als verwerflich galt, das unglaubliche Glücksgefühl, nach dem Krieg wieder loslegen zu können, die Inspirationsquellen aus den USA, das heutige Lebensgefühl mit der Musik unw usf.
Über all diese Fragen wird in dieser Doku nachgedacht und informiert, es gibt zahlreiche Anekdoten seitens der Altehrwürdigen Jazz-Größen, etwa über den individuellen musikalischen Werdegang, die Phasen des Verzichts, als die Musikrichtung als verwerflich galt, das unglaubliche Glücksgefühl, nach dem Krieg wieder loslegen zu können, die Inspirationsquellen aus den USA, das heutige Lebensgefühl mit der Musik unw usf.
Schnitttechnisch verwebt die Doku damalige Umstände mit den heutigen und will somit Parallelen wie Unterschiede aufzeigen. Zuweilen kann dieses Hin- und Her etwas nerven, zumal die Schnittleistung nicht von der elegantesten Sorte ist. Am interessantesten schien mir der Fokus dieses filmischen Essays auf die Musik, besser: die Lebensumstände der Musizierenden im politischen Kontext (im Besonderen im Konzentrationslager); hierfür lohnt sich der Film deutlich mehr als für die Frage nach dem, was Jazz nun tatsächlich ausmacht. Vermutlich ist diese Frage nie endgültig zu beantworten.
Für die Erzählungen und Erinnerungen legendärer Jazzgrößen lohnt sich die Doku sehr - darüberhinaus vermisse ich eine Art "jazzigen" Schnitt, der bei dem Thema durchaus einen Unterschied gemacht hätte.
cnm


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