MAXXXINE ★★★★☆☆
Filmstart: 04.07.2024 | FSK 18
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| links: Mia Goth | © Starmaker Studios LLC |
USA 2024
Genre: HorrorLänge: 104 Min.
Regie: Ti West
Buch: Ti West
Casting: Jessica Kelly
Cast: Mia Goth, Elizabeth Debicki, Moses Sumney, Michelle Monaghan, Bobby Cannavale, Halsey, Lily Collins, Giancarlo Esposito, Kevin BaconKamera: Eliot RockettSchnitt: Ti West
Musik: Tyler Bates
Der lange, blutige Weg zum Ruhm geht weiter:
Das mörderische Grauen hinter den Schlagzeilen des sogenannten „Texas Pornhouse Massacre“ - das Maxine in X (2022, R.: Ti West) nur knapp überlebt hat - ist für sie nur noch eine düstere Erinnerung, die sich möglichst in Luft auflösen sollte. Mittlerweile ist sie eine gefragte Porno-Darstellerin - sie bekommt 1985 sogar die Gelegenheit, den Sprung nach Hollywood zu schaffen und mit einer Hauptrolle im neuen Horrorfilm von Elizabeth Binder endlich ein anerkannter Star zu werden. Das ist eine Chance, die sie sich um keinen Preis nehmen lassen will – weder vom berüchtigten Serienmörder "Night-Stalker", der zeitgleich die Stadt in Angst und Schrecken versetzt, noch von den Ermittlungen eines geheimnisvollen Privatdetektivs zu ihrer schändlichen Vergangenheit!
Mit dem dritten und finalen Teil der X-Trilogie liefert Ti West ordentlich ab und hält sein ungeschriebenes Versprechen, abgefahrenes Slasher-Noir auf der Leinwand zum Leben zu erwecken. Besonders gelungen ist ihm dabei a) der konsequente und detailreiche 80er Jahre Retro-look (der mir besonderes Vergnügen bereitete), als auch b) zahlreiche stilistische (und gelungene) Reminiszenzen auf die Filmsprache Alfred Hitchcocks, des Großmeisters alles Bösen, so dass dieser abschließende Teil ganz nebenbei wie eine Verneigung des Regisseurs vor Hitchcock gelesen werden kann. M.E. sollte man zuvor wenigstens den zweiten Teil gesehen haben, am besten alle beide Vorgänger, und zwar chronologisch. Das ist ähnlich sinnvoll wie bei Kill Bill I und Kill Bill II.
Dem Vergnügen abträglich sind m.M.n. die Auftritte von Kevin Bacon (künstliche Zähne reichen nicht für böse Coolness; da fehlte das Feuer) sowie eine später auftauchende, vermeintlich bedrohliche Figur, die leider nur halbgar geraten ist.
Dennoch: alles in allem ist MaXXXime ein böser, ausgesprochen grausamer Spaß auf das Gerangel um Ruhm zu jedem Preis - und ein mehr als würdiger Abschluss dieser finsteren Trilogie.
cnm
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