FUNNY BIRDS - DAS GELBE VOM EI
FUNNY BIRDS - DAS GELBE VOM EI ★★★☆☆☆
Originaltitel: Au fil des saisons | Start: 27.03.2025 | FSK 12
Frankreich, USA 2024
Genre: TragikomödieLänge: 93 Min.
Regie: Marco La Via, Hanna Ladoul
Buch: Marco La Via, Hanna Ladoul
Casting: Sebastiàn Moradiellos, Laure Cochener, Donna Morong
Buch: Marco La Via, Hanna Ladoul
Casting: Sebastiàn Moradiellos, Laure Cochener, Donna Morong
Cast: Catherine Deneuve, Andrea Riseborough, Morgan Saylor u.a.
Kamera: Virginie Surdej
Schnitt: Camille Delprat
Musik: Juan Cortés Arango
Kamera: Virginie Surdej
Schnitt: Camille Delprat
Musik: Juan Cortés Arango
Drei Frauen, drei Generationen, drei verschiedene Lebensentwürfe – Charlie kehrt
auf den Bio-Hühnerhof ihrer Mutter Laura zurück, um diese zu unterstützen.
Es ist nicht leicht für sie, sich um die krebskranke Mutter zu kümmern, den Hof am Laufen zu halten und
ihrem Studium des Finanzwesens nachzugehen, das so gar nicht der Lebensphilosophie ihrer Mutter
entspricht. Als schließlich auch noch Lauras leicht exzentrische und leidenschaftlich feministische Mutter
Solange nach längerer Abwesenheit auf dem heimischen Anwesen auftaucht,
stellt das die drei Frauen vor einige Herausforderungen. Können sie es schaffen, trotz
ihrer unterschiedlichen Lebensentwürfe und im Angesicht eines Vogelgrippeausbruchs den Hof zu
erhalten und miteinander klarzukommen?
Funny Birds ist zweifellos hochkarätig besetzt und auch solide gespielt. Auch fehlt es dem Stoff nicht an Tiefe, geht es doch ums Überleben in mehrfacher Hinsicht: die Landwirtin kämpft - erstaunlich gelassen - ums eigene Überleben, auch ihr Hof ist vom wirtschaftlichen Zusammenbruch bedroht, was allerdings Tochter und Mutter Lauras zu verheimlichen suchen. Hier setzt die Komödie an mit der Oma und einer konspirierenden Enkelin, die sich auf die Scharade einlässt. Mit einem Executive Producer wie Martin Scorsese sollte das doch eigentlich einen wundervollen Film hervorbringen. - Doch das Ergebnis ist m.E. eher mittelprächtig; allzu sehr wird auf FeelGood-Kino, allzu sehr Angst und Schmerz unter Weichzeichner gesetzt. Hier soll nichts weh tun, hier soll die Deneuve als vermittelndes Element (einer weise Eule gleich) ihren Auftritt haben. Und den hat sie auch...
Halbwegs gelungenes Feel-Good-Drama, das - quasi als Salz in der Suppe - mehr echten Schmerz und reales Drama für eine bessere Bodenhaftung und einen bleibenderen Eindruck hätte vertragen können.
cnm
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