BLACK PHONE 2
USA, 2025
Genre: Horror, Sequel
Länge: 114 Min.
Regie: Scott Derrickson
Buch: Scott Derrickson, C. Robert Cargill
Nach: Joe Hill (Kurzgeschichte)
Casting: Terri Taylor u.a.
Buch: Scott Derrickson, C. Robert Cargill
Nach: Joe Hill (Kurzgeschichte)
Casting: Terri Taylor u.a.
Cast: Mason Thames, Madeleine McGraw, Jeremy Davies, Demián Bichir, Ethan Hawke, Miguel Mora, Arianna Rivas, Maev Beaty ua.
Kamera: Pär M. Ekberg
Schnitt: Louise Ford
Musik: Atticus Derrickson
Kamera: Pär M. Ekberg
Schnitt: Louise Ford
Musik: Atticus Derrickson
Vier Jahre ist es her, dass der 13jährige Finn seinen Entführer töten und ihm entkommen konnte und so zum einzigen überlebenden Opfer des berüchtigten „Greifers“ wurde. Doch tot ist nur ein Wort... und das Telefon beginnt wieder zu klingeln. Denn der Angreifer ist zurück und attackiert aus dem Jenseits; diesmal hat er es auf die jüngere Schwester Gwen abgesehen.
Während Finn, inzwischen 17 Jahre alt, mit dem Leben nach seiner Gefangenschaft kämpft, bekommt seine eigensinnige fünfzehnjährige Schwester in ihren Träumen Anrufe von dem unheilvollen schwarzen Telefon und hat verstörende Visionen von drei Jungs, die im Winterferienlager Alpine Lake von etwas Dunklem verfolgt werden. Entschlossen, das unheimliche Rätsel zu lösen und den Qualen für sich selbst und ihren Bruder ein Ende zu setzen, überzeugt sie Finn, mit ihr zu dem Camp zu fahren. Dort angekommen, stößt sie inmitten eines winterlichen Unwetters auf eine schockierende Verbindung zwischen dem „Greifer“ und ihrer eigenen Familiengeschichte. Gemeinsam müssen sie und Finn sich jetzt einem ruchlosen Killer stellen, der durch den Tod nur noch mächtiger geworden ist – und viel mehr Bedeutung für sie beide hat, als sie sich je hätten vorstellen können.
Zugegeben, das liest sich wie ein Aufguss von Nightmare on Elm Street, und es lässt einen 08/15 Horror der überschaubaren Sorte erwarten. Der Kreativität des Team ist es allerdings zu verdanken, dass man sich hier in einen dichten Albtraum stürzen kann, der ausgesprochen originär wirkt, in dem Bild und Ton auf gespenstische Art zusammenspielen und die Angst hervorragend aufgebaut bzw. heraufbeschworen wird. Das minimalistische aber sehr effektive Sounddesign und ein Ethan Hawke, der auch mit Maske vorm Gesicht ein veritables Grauen erzeugen kann, sorgen für ein Horrorerlebnis, das sich wirklich lohnt.
Nachdem ich den 1. Teil ziemlich daneben fand, hoffe ich nun ungelogen auf Teil 3...
cnm

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