COLD STORAGE
COLD STORAGE ★★★★☆☆
Originaltitel: | Start: 19.02.2026 | FSK16
USA 2026
Genre: Horrorkomödie, Splatter, Sci-Fi, PopcornLänge: 99 Min.
Regie: Jonny Campbell
Buch: David Koepp
Casting: Julie Harkin, Nathan Toth
Buch: David Koepp
Casting: Julie Harkin, Nathan Toth
Cast: Joe Keery, Georgina Campbell, Liam Neeson, Lesley Manville, Sosie Bacon, Vanessa Redgrave u.a.
VFX: Nikolas d'Andrade u.v.m.
Kamera: Tony Slater Ling
Schnitt: Billy Sneddon
Musik: Mathieu Lamboley
VFX: Nikolas d'Andrade u.v.m.
Kamera: Tony Slater Ling
Schnitt: Billy Sneddon
Musik: Mathieu Lamboley
Für Teacake und Naomi beginnt die wildeste Nachtschicht ihres Lebens, als in dem Self-Storage-Laden, in dem sie arbeiten, ein mysteriöser Pilz-Parasit ausbricht. Der hochgefährliche Mikro-Organismus stammt aus einer versiegelten Militärbasis unter dem Gebäude – ein Relikt geheimer US-Experimente, das jahrzehntelang unter Verschluss gehalten wurde. Doch jetzt breitet es sich rasend schnell aus und verwandelt Menschen wie Tiere in Zombie-ähnliche Kreaturen. Die Zeit wird knapp – und es liegt nun an Teacake und Naomi, mit Hilfe eines in die Jahre gekommenen Anti-Bioterror-Agenten die Menschheit vor ihrem Untergang zu bewahren.
Das Schöne an diesem Weltuntergangsszenario ist die Tatsache, dass eine wirklich gute Mischung gelingt aus seriösem, apokalyptischem Notstand und gnadenlosem Survival-Trip einerseits und ausgestellter Selbstironie andererseits. Diese Mischung macht den Reiz des Genremix aus und sorgt für großen Gaudi im Kinosessel. Der Look des Films kann sich sehen lassen, Kamera arbeitet exzellent, selbst der bedrohliche Pilz ist eindrücklich animiert (im Makro-Bereich, sehr unterhaltsam), und die Zerstörungsorgien nehmen – wie es sich bei Filmen dieser Art gehört – kein Ende. Ekel trifft Splatter trifft Coolness trifft Fun! – Abgesehen davon ist der Cast gewissermaßen ein Phänomen für sich: Neeson verwundert hier weniger als Diven wie Lesley Manville (The Crown) und – ich konnte es kaum glauben – Vanessa Redgrave!! Die Grand Dame der Leinwand ist Jahrgang 1937, eine der respekteinflößendsten Persönlichkeiten im Biz und sich nicht zu schade, hier mitzuspielen. Das allein war für mich schon ein absolutes Faszinosum.
Solide inszenierter Splatter-Gaudi mit unfassbarem Besetzungs-Coup sorgt für knackig-wüstes Funtainment. – Was wollen wir mehr?
cnm

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