THE BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT
THE BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT ★★½☆☆☆
Originaltitel: The Bride! | Start: 05.03.2026 | FSK 16
USA 2026
Genre: Drama, Horror, Romanze, Sci-FiLänge: 127 Min.
Regie: Maggie Gyllenhaal
Buch: Maggie Gyllenhaal
Casting: Douglas Aibel
Buch: Maggie Gyllenhaal
Casting: Douglas Aibel
Cast: Jessie Buckley, Christian Bale, Peter Sarsgaard, John Magaro, Jeannie Berlin, Annette Bening, Jake Gyllenhaal, Penélope Cruz, Zlatko Burić, Louis Cancelmi u.a.
Kamera: Lawrence Sher
Schnitt: Dylan Tichenor
Musik: Hildur Guonadóttir
Kamera: Lawrence Sher
Schnitt: Dylan Tichenor
Musik: Hildur Guonadóttir
Der einsame Frankenstein reist ins Chicago der 1930er-Jahre, um die geniale Wissenschaftlerin Dr. Euphronius zu bitten, eine Gefährtin für ihn zu erschaffen. Die beiden reanimieren eine ermordete junge Frau, und... „die Braut“ ist geboren! Doch was sich daraufhin entfaltet, sprengt all ihre Erwartungen: Mord! Besessenheit! Eine entfesselte, radikale Kulturbewegung! Und mitten in diesem Strudel ein geächtetes Paar, verstrickt in eine Romanze, deren heiße Glut zugleich entflammt und alles zerstört.
Ein Film, der aus vielen spektakulären Teilen oder Aspekten besteht, ist deswegen nicht zwingend ein guter Film. So vieles an The Bride! ist hinreißend: die verschiedenen Erzählebenen (immer wieder etwa kommt die Autorin, Mary Shelley (Buckley in einer weiteren Rolle) daselbst zu Wort in eingeschnittenen, dunkel gehaltenen Einzelsequenzen, und sie orakelt und interpretiert wie eine Wahnsinnige; die vielen prickelnd artifiziell ausgeleuchteten Kulissen, die Künstlichkeit des gesamten Films, das Staraufgebot (Buckley! Bale! Cruz! Bening!), die wilden Tanzeinlagen zwischendurch... doch all das – bedaure – ergibt zusammengenommen nicht mehr als ein heilloses Chaos. Penélope Cruz zum Beispiel wirkt wie ein Fremdkörper im Film, da sie nicht wirklich eine Aufgabe hat. Somit steht sie meist nur unmotiviert im Bild und versucht offensichtlich, irgendetwas zu spielen, wo ihre Rolle so gar kein Fundament bietet.Es entsteht somit der Eindruck, dass Gyllenhaal schlicht ihre Beziehungen hat spielen lassen, ohne auf eine stimmige Besetzung zu achten.
Nicht einmal eine handfeste Story hat der Film als Ganzes zu bieten. Frankenstein und seine Braut hetzen ohne ersichtlichen Grund durch die Straßen, und sie haben dabei nicht wirklich eine Motivation, eine Triebfeder, die auf uns überspringen würde. Wenn dann zwischendurch irgendwo getanzt wird (ich musste an die Rocky Horror Picture Show denken) in buntem Licht und mit verrückter Gestikulation, ist das – vom bloßen Schauwert abgesehen – nur noch sinnfrei und rein dekorativ. Selbst die brillante Annette Bening gibt alles, um ihre Rolle auszufüllen – auch diese Figur verpufft mangels Substanz.
Wenn Sie Lust auf eine Art cineastisches Schaulaufen mit viel Trubel und wilden Typen vor fantasievollen Kulissen haben, lohnt sich der Film auf jeden Fall auf großer Leinwand. Nur von der Story dürfen Sie nicht den großen Kick erwarten.
Wenn Sie Lust auf eine Art cineastisches Schaulaufen mit viel Trubel und wilden Typen vor fantasievollen Kulissen haben, lohnt sich der Film auf jeden Fall auf großer Leinwand. Nur von der Story dürfen Sie nicht den großen Kick erwarten.
cnm

Kommentare
Kommentar veröffentlichen