HOW TO MAKE A KILLING – TODSICHERES ERBE
Länge: 105 Min.
Buch: John Patton Ford
Casting: Lucy Bevan Olivia Grant
Kamera: Todd Banhazl, ASC
Schnitt: Harrison Atkins
Musik: Emile Mosseri
Becket Redfellow, ein sexy Typ im besten Alter, ist ein Charmeur par excellence – doch leider fehlt es ihm am nötigen Geld, um die Traumfrau an Land zu ziehen. Eigentlich stünde ihm ein milliardenschweres Erbe vor, müsste dem nicht das Ableben von sieben (!) Anverwandten vorausgehen. Und wer hat schon die Geduld? Also bringt er alle Kreativität auf, um dem Schicksal ein wenig nachzuhelfen; immerhin wartet nicht nur seine Freundin auf ihn, sondern ist ihm auch noch die Jugendliebe Julia über den Weg gelaufen!
Visuell leicht über'm Durchschnitt, so sexy besetzt, dass ich das Gähnen kriege, musikalisch untermalt wie von einer KI... wartet hier derart wenig Inspiration, derart wenig echte Überraschung auf einen, dass man meinen könnte, der gesamte Film sei von einer KI generiert worden. Der Effekt: sehen und gleich wieder vergessen... Allein das Ende lässt mit einem ziemlich bösen Twist nochmal aufmerken. Und obwohl ich offensichtlich nicht für diesen schwarzhumorigen, zynischen Thriller schwärme, habe ich mich beim Abspann gefragt: wie würde wohl die Geschichte nach dieser Geschichte aussehen? Das wäre dann vielleicht doch noch einen weiteren (bitte originelleren) Film wert. ("How to get rid of him"?)
Zynischer Thriller für den Hausgebrauch.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen