AB DURCH DIE MITTE – MIT VOLLGAS DURCH PARIS
AB DURCH DIE MITTE – MIT VOLLGAS DURCH PARIS ★★★☆☆☆
Originaltitel: Le Million | Start: 04.06.2026 | FSK 12
Frankreich 2025
Genre: KomödieLänge: 98 Min.
Regie: Grégoire Vigneron
Buch: Grégoire Vigneron, Isabelle Jaquet, Julie Ponsonnet
Casting: Pierre-François Créancier, Arda Doriane Flamand
Buch: Grégoire Vigneron, Isabelle Jaquet, Julie Ponsonnet
Casting: Pierre-François Créancier, Arda Doriane Flamand
Cast: Rayane Bensetti, Christian Clavier, Gilles Cohen, Claire Chust, Julie Ferrier, Jean-Luc Couchard, Charlotte Gabris, Leonard Bethet-Rivière, Cédric Moreau, Maria Verdi
Kamera: Léo Lefèvre
Schnitt: Audrey Simoneau
Musik: Sylvain Goldberg
Mit Ab Durch Die Mitte gelingt Regisseur Vigneron ein chaotisch-vergnügliches Gaunerstück, das sowohl formal hochkarätig als auch schauspielerisch liebenswert unterhält. Das Inszenierungstempo stimmt zu jeder Zeit, die Typen (allen voran Clavier, der vom Kleinganoven zum Habicht mutiert) bringen alle nötige Energie mit, um uns bei der Stange zu halten. Besonders vergnüglich ist die Nebendarstellerin Maria Verdi als Hippolytes Mutter, die ich zunächst für Clavier in einer Doppelrolle vermutete: zum Verwechseln ähnlich! – Trotz all dem fehlt es für den großen cineastischen Wurf dem Drehbuch an echter Anarchie und Originalität (ich denke da vergleichsweise an Burn After Reading, USA 2008), an Witz, der über das vordergründige Chaos und Slapstick-Momente und das immer gleiche Love-Interest (bleibt sie bei ihm oder nicht?) hinausgeht und tatsächlich zu überraschen weiß. So ist m.E. diese Komödie eher eine, die trotz handwerklicher Reife nicht viel mehr als Kurzweil für den Moment bringt und keinen größeren Eindruck hinterlässt.
Kamera: Léo Lefèvre
Schnitt: Audrey Simoneau
Musik: Sylvain Goldberg
Bauingenieur Stan steht innerbetrieblich die Aufstiegschance seines Lebens bevor. Als er glaubt, dieser von einem Kollegen mittels einer fiesen Intrige beraubt worden zu sein, entwendet er in seiner Wut spontan eine Tasche mit einer Million Euro Schwarzgeld und begibt sich nebst Partnerin auf die Flucht. In dem Moment erfährt er jedoch, dass seine Beförderung beschlossene Sache ist! Sein Problem nun: wie bekommt er unbemerkt die Kohle zurück in den Tresor? Den Schlüssel hatte er nämlich verschwinden lassen. Da könnte ihm Hippolyte, ein so gewiefter wie verzweifelter Einzel-Unternehmer in Sachen Mobiler Schlüsseldienst hilfreich sein. Der versucht natürlich, aus der Notlage Stans größtmöglichen Gewinn zu schlagen. Die Probleme türmen sich, das Chaos gerät ins Uferlose – bleibt nur zu hoffen, dass beide da lebend 'rauskommen...
Mit Ab Durch Die Mitte gelingt Regisseur Vigneron ein chaotisch-vergnügliches Gaunerstück, das sowohl formal hochkarätig als auch schauspielerisch liebenswert unterhält. Das Inszenierungstempo stimmt zu jeder Zeit, die Typen (allen voran Clavier, der vom Kleinganoven zum Habicht mutiert) bringen alle nötige Energie mit, um uns bei der Stange zu halten. Besonders vergnüglich ist die Nebendarstellerin Maria Verdi als Hippolytes Mutter, die ich zunächst für Clavier in einer Doppelrolle vermutete: zum Verwechseln ähnlich! – Trotz all dem fehlt es für den großen cineastischen Wurf dem Drehbuch an echter Anarchie und Originalität (ich denke da vergleichsweise an Burn After Reading, USA 2008), an Witz, der über das vordergründige Chaos und Slapstick-Momente und das immer gleiche Love-Interest (bleibt sie bei ihm oder nicht?) hinausgeht und tatsächlich zu überraschen weiß. So ist m.E. diese Komödie eher eine, die trotz handwerklicher Reife nicht viel mehr als Kurzweil für den Moment bringt und keinen größeren Eindruck hinterlässt.
Immerhin: das Ende bietet eine schöne Überraschung und dürfte vielen ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Ab durch die Mitte ist Wochenend-Kino – bestens geeignet, um den Alltagsstress effektiv abzuschütteln.
cnm

Kommentare
Kommentar veröffentlichen