PASSENGER
PASSENGER ★★★☆☆☆
Start: 28.05.2026 | FSK 16
USA 2026
Genre: HorrorLänge: 94 Min.
Regie: André Øvredal
Buch: T.W. Burgess, Zachary Donohue
Casting: Tricia Wood, Jennifer L. Smith
Buch: T.W. Burgess, Zachary Donohue
Casting: Tricia Wood, Jennifer L. Smith
Cast: Lou Llobell, Jacob Scipio u.a.
Kamera: Federico Ferardi
Schnitt: Martin Bernfeld
Musik: Christopher Young
Für ein paar gute Momente, heißt filmtechnisch bemerkenswerte Umsetzungen lohnt sich Passenger tatsächlich, aber mehr im Sinne vom Besuch einer soliden Geisterbahn – sehr viel mehr dürfen Sie von dem vermeintlichen Schocker nicht erwarten.
Kamera: Federico Ferardi
Schnitt: Martin Bernfeld
Musik: Christopher Young
Maggie und Tyler, ein junges, sich liebendes Paar – gerade frisch verlobt – kosten ihre Freiheit aus und unternehmen eine Langzeit-Tour mit ihrem Van. Gleich zu Beginn des Abenteuers müssen sie einen spektakulären Autounfall bezeugen. Sie rufen Hilfe und die Polizei, doch für den Fahrer ist nichts mehr zu machen. Was sie nicht mitbekommen ist, dass zu diesem Zeitpunkt ein neuer Passagier mit ihnen reist: ein dunkles, mächtiges Wesen, das seine Spielchen mit ihnen treiben wird.
Was vielversprechend beginnt, mäandert in zahllose kleinere und größere Ärgernisse. Der Spannungsaufbau kommt zunächst geschickt daher, etliche langsame 360-Grad-Schwenks sind schon allein filmisch wirkungsvoll und machen hier auch Sinn (war da was? wo kam das Geräusch her?). Während sich die Anzeichen für das Böse in nächster Nähe verdichten, wird für uns das Raum-Zeit-Kontinuum verbogen: erst ist Tag, dann plötzlich Dämmerung (vor der Dunkelheit wurde zwischenzeitlich eindringlich gewarnt). Dies kommt allerdings als ungeschickter Schnitt daher und nicht als wohlkonzipierter Effekt. Auch Entfernungen zu Objekten geraten ab einem späteren Punkt komplett unzuverlässig (gut gemacht, sehr beunruhigend). Was sich allerdings im letzten Drittel ereignet, mag ich nicht mehr kaufen. Psychologisch nicht mehr nachvollziehbare Vorgänge, Körperverletzungen, die kaum Konsequenzen für den Bewegungsapparat mit sich bringen und letztlich Szenen von unfreiwilliger Komik zerbröseln nach und nach den Horror-Genuss.
Für ein paar gute Momente, heißt filmtechnisch bemerkenswerte Umsetzungen lohnt sich Passenger tatsächlich, aber mehr im Sinne vom Besuch einer soliden Geisterbahn – sehr viel mehr dürfen Sie von dem vermeintlichen Schocker nicht erwarten.
cnm
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