DAS SOMMERBUCH
DAS SOMMERBUCH ★★★★★☆
Originaltitel: THE SUMMER BOOK | Start: 25.06.2026 | FSK 6
Finnland, Großbritannien 2024
Genre: ElegieLänge: 90 Min.
Regie: Charlie McDowell
Buch: Robert Jones
Nach: Tove Jansson (Roman)
Casting: Minna Sorvoja/Filmona, Maggie Widtstrand
Buch: Robert Jones
Nach: Tove Jansson (Roman)
Casting: Minna Sorvoja/Filmona, Maggie Widtstrand
Cast: Emily Matthews, Glenn Close, Anders Danielsen Lie, Ingvar Sigurdsson, Pekka Strang, Sophia Heikkilä, Theo Zilliacus
Kamera: Sturla Brandth Grøvlen DFF
Schnitt: Jussi Rautaniemi F.C.E.
Musik: Hania Rani
Kamera: Sturla Brandth Grøvlen DFF
Schnitt: Jussi Rautaniemi F.C.E.
Musik: Hania Rani
Nach dem beliebten Roman von Tove Jansson erzählt die Geschichte von der neunjährigen Sophia, die eines Sommers mit Verlust umzugehen hat und ihrer Großmutter, die sich dem Ende ihres Lebens nähert.
Gemeinsam mit Sophias Vater verbringen sie Zeit im Sommerhaus der Familie auf einer winzigen, unberührten Schäreninsel im Finnischen Meerbusen. Sie erkunden die Insel, sprechen über das Leben, die Natur und alles andere – nur nicht über den Tod von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander.
Als ein Sommersturm aufzieht, beginnen emotionale Wunden zu heilen und familiäre Bindungen sich zu vertiefen.
Diesen Film habe ich als Phänomen erlebt. An der Oberfläche ereignet sich nicht sonderlich viel, scheint der die Geschichte dahin zu plätschern. Doch unter der Oberfläche bewegt sich etwas! Ganz still sind Emotionen wie Trauer, Sinnsuche, kleine Gesten der Liebe, Schreckstarre, Abenteuer, Sehnsucht etc. wahrzunehmen. Gestützt wird dieser Eindruck von unendlich zärtlicher Musik!
Es öffnet sich uns eine kontemplative Welt, in der wir, wenn wir uns auf sie einlassen, gänzlich versinken können, ähnlich der Lektüre eines atmosphärisch dicht verfassten Buches. Über die von der Kritik hoch gelobte Darstellung der Glenn Close ließe sich sicher streiten: ich fand sie wundervoll, eine Kollegin – und ich kann sie verstehen – klischeebeladen und überzeichnet "alt". Auch das Ende der Erzählung hätte mir offener deutlich besser gefallen, es ist leider über-auserzählt.
Es öffnet sich uns eine kontemplative Welt, in der wir, wenn wir uns auf sie einlassen, gänzlich versinken können, ähnlich der Lektüre eines atmosphärisch dicht verfassten Buches. Über die von der Kritik hoch gelobte Darstellung der Glenn Close ließe sich sicher streiten: ich fand sie wundervoll, eine Kollegin – und ich kann sie verstehen – klischeebeladen und überzeichnet "alt". Auch das Ende der Erzählung hätte mir offener deutlich besser gefallen, es ist leider über-auserzählt.
Dennoch. Der Gesamteindruck bleibt für mich berauschend meditativ und den Kinobesuch mehr als wert.
cnm

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