ETERNITY
Regie: David Freyne
Buch: David Freyne, Pat Cunnane
Casting: Chelsea Ellis Bloch u.a.
Buch: David Freyne, Pat Cunnane
Casting: Chelsea Ellis Bloch u.a.
Cast: Elisabeth Olsen, Miles Teller, Callum Turner, Da'Vine Joy Randolph, John Early, Barry Primus, Betty Buckley, Darryl Scheelar, Danny Mac, Damon Johnson, Lucy Turnbull, Christie Bure u.a.
Kamera: Ruairí O'Brien
Schnitt: Joe Sawyer
Musik: David Fleming
Kamera: Ruairí O'Brien
Schnitt: Joe Sawyer
Musik: David Fleming
Als Larry Cutler unerwartet stirbt – noch vor seiner Frau Joan –, ist er schockiert, in einer chaotischen Zwischenwelt zu erwachen, wo Verkäufer eine endlose Auswahl möglicher Jenseits-Welten anpreisen. Dort erfährt er von der für ihn zuständigen Koordinatorin, dass ihm nur eine Woche bleibt, sich der ultimativen Frage zu stellen: Wo und mit wem will er die Ewigkeit verbringen? Doch als Joan kurz nach ihm eintrifft, stellt sie fest, dass ihre erste Liebe Luke seit 67 Jahren (und hier so jung wie zu der Zeit, da er starb) darauf wartet, wieder mit ihr zusammen zu sein. Sie steht vor der schier unmöglichen Wahl zwischen dem Mann, mit dem sie ihr Leben verbracht hat und dem Mann, der ihr das Leben verspricht, das sie hätte führen können.
Der Film hat konzeptionell und visuell viel zu bieten: er ist treffend besetzt und spielt mit seinen Möglichkeiten (immerhin geht es um das Jonglieren mit Rückblick, Resumée und die Entscheidung über alles, was dann folgt). Zunächst tritt die Story ein wenig auf der Stelle und versteckt sich gewissermaßen hinter den Schauwerten und der Besonderheit ihrer Prämisse. Doch wenn es zur Sache geht, also zu der entscheidenden Frage: wer ist dein Partner für alle Ewigkeit, wird die hypothetische Frage zum echten Thrill und wird kaum jemanden kalt lassen, spielt doch unweigerlich die Frage eine Rolle, ob wir in Sachen Liebe salomonisch zu antworten bereit sind.
Was ist Liebe in ihrem Kern? Wie würden wir uns entscheiden, könnten wir die Zeit zurückdrehen? Was ist das beste Leben? Mit etwas Abstand betrachtet ist Eternity – und das meine ich überhaupt nicht negativ –in etwa Past Lives als Popcorn-Version: schillernd, amüsant, anrührend.
cnm

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