TERESA - EIN LEBEN ZWISCHEN LICHT UND SCHATTEN
TERESA - EIN LEBEN ZWISCHEN LICHT UND SCHATTEN ★★★★½☆
Originaltitel: Mother | Start: 04.12.2025 | FSK 12
Belgien, Mazedonien, Schweden, Dänemark, Indien 2025
Länge: 104 Min.
Regie: Teona Struga Mitevska
Buch: Teona Struga Mitevska, Goce Smilevski
Casting: Sebastian Moradiellos
Buch: Teona Struga Mitevska, Goce Smilevski
Casting: Sebastian Moradiellos
Cast: Noomi Rapace, Sylvia Hoeks, Nikola Ristanovski, Marijke Pinoy, Ekin Corapci u.a.
Kamera: Virginie Saint-Martin
Schnitt: Per K. Kirkegaard
Musik: Magali Gruselle, Flemming Nordkrog
Kamera: Virginie Saint-Martin
Schnitt: Per K. Kirkegaard
Musik: Magali Gruselle, Flemming Nordkrog
Kalkutta, Indien, August 1948. Mutter Teresa, Oberin des Ordens der Schwestern von Loreto, erhält die langersehnte Erlaubnis das Kloster zu verlassen. Sie will einen neuen Orden gründen als Antwort auf den Ruf, den sie von Gott erhalten hat. Doch gerade am wichtigsten Wendepunkt in ihrem Leben, steht sie vor einem Dilemma, das ihre Ambitionen sowie ihren Glauben herausfordert.
Diese so karge wie kluge Inszenierung überrascht damit, dass sie nicht das zu erwartende Glanzbildchen einer Heiligen Altruistin serviert. Rapace verkörpert eine höchst ernsthafte, integre Frau, die sich, bevor sie Ja zu ihrer Lebensaufgabe, ihrem gewählten Lebensweg sagt, eingehend prüft Es ist ein innerer Prozess, ein Kampf mit sich selbst um Reinheit und Wahrheit, und ihr größter Widersacher, so stellt sich heraus, ist der Hochmut.
Einen derartigen Film – so meditativ und weit weg von Kitsch und Klischees – hätte ich zum Thema niemals erwartet. Ein Film mit annähernd literarischer Qualität, ist Teresa sicherlich ein faszinierender Film für Grübler und Zweifler, für Religionstheoretiker auch – aber nicht zwingend für Fans der öffentlich bekannten Wohltäterin eines Jahrhunderts.
cnm

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