GREENLAND 2
GREENLAND 2 ★★½☆☆☆
Originaltitel: Greenland 2: Migration | Start: 08.01.2026 | FSK 12
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| Gerard Butler, Morena Baccarin, Roman Griffin Davis | © Tobis Film |
Großbritannien, USA 2026
Genre: Action, Survival-ThrillerLänge: 98 Min.
Regie: Ric Roman Waugh
Buch: Mitchell Lafortune, Chris Sparling
Basierend auf: Chris Sparling
Cast: Gerard Butler, Morena Baccarin, Roman Griffin Davis u.a.
Buch: Mitchell Lafortune, Chris Sparling
Basierend auf: Chris Sparling
Cast: Gerard Butler, Morena Baccarin, Roman Griffin Davis u.a.
Kamera: Martin Ahlgren, ASC
Visual Effects Supervisor: Marc Massicotte
Schnitt: Colby Parker Jr., ACE
Musik: David Buckley
Visual Effects Supervisor: Marc Massicotte
Schnitt: Colby Parker Jr., ACE
Musik: David Buckley
Fünf Jahre nach dem verheerenden Einschlag des Kometen
Clarke leben John, Allison und ihr Sohn Nathan noch immer in dem Bunker in Grönland, der ihr Überleben bislang sicherte. Doch
Frieden finden sie hier nicht: Luft und Wasser sind verseucht, Strahlungsstürme wüten über
die Oberfläche und Fragmente des Kometen schweben noch immer in der Umlaufbahn und
drohen auf die Erde zu stürzen. Als ein immenses Beben den Bunker zerstört, muss die
Familie erneut aufbrechen und sich durch ein verwüstetes Europa bis zum einzig sicher
scheinenden Ort auf dem Planeten durchschlagen – dem gigantischen Krater des Clarke-Kometen in Südfrankreich.
Wer solche Spektakel, die kaum voneinander zu unterscheiden sind, liebt, wird sowieso ins Kino gehen. Ich kann anerkennen, dass viel Aufwand in die visuellen Effekte gesteckt wurde – aber die Story? Die Details? Die Glaubwürdigkeit? ...sind nun wirklich fragwürdig. Ein "Franzose" spricht akzentfrei Englisch. Jede noch so höllische Flucht wird nach Drehbuchbelieben wohlbehalten überstanden. Vater und Sohn finden sich praktisch ständig im Zentrum der Geschichte (Emmerich Eventkino lässt grüßen). Schlimm auch die Vertonung: die Mischung fällt sogar mir auf wie sonst kaum je im Kino, und das will was heißen. Und der Blick aufs Thema Tod und Sterben gerät (genrebedingt) überaus archaisch.
KollegInnen konnten dem deutlich mehr abgewinnen, sprachen von politischer Differenzierung. Ich sehe einen Popcorn-Film, der dem Genre praktisch keinen neuen oder bemerkenswerten Impuls abgewinnt.
cnm

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