SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY
SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY ★★★½☆☆
Start: 29.07.2026 | FSK 12
USA 2026
Genre: Fantasy, Action, SuperheldenLänge: 145 Min.
Format: Cinemascope
Regie: Destin Daniel Cretton
Buch: Chris McKenna, Erik Sommers
Basierend auf: Stan Lee, Steve Ditko
Buch: Chris McKenna, Erik Sommers
Basierend auf: Stan Lee, Steve Ditko
Casting: Sarah Finn
Cast: Tom Holland, Zendaya, Sadie Sink, Jacob Batalon, Jon Bernthal, Tramell Tillman, Michael Mando, Mark Ruffalo u.a.
Kamera: Brett Pawlak
Schnitt: Nat Sanders
Musik: Michael Giacchino
Kamera: Brett Pawlak
Schnitt: Nat Sanders
Musik: Michael Giacchino
Peter Parker aka Spider-Man befindet sich auf einsamen Pfaden, nachdem er neuerlich seine engsten Freunde für sich entfremden musste, sprich: dafür Sorge trug, dass sie sich nicht an ihn erinnern. Wenn er ihnen heute begegnet, ist er ein Fremder, und das muss auch so bleiben. Da ist es fast schon ein Vorteil, dass er sich einer neuen, tückisch-bösen Entität stellen muss, die einem sprichwörtlich durch die Finger flutscht und die darum praktisch nicht zu fassen ist in ihrer Zerstörungswut.
Der neue Spider-Man-Coup ist echter Fanservice. Alles, was ein Spider-Man-Abenteuer enthalten muss, ist hier enthalten, und das satt. Oder übersatt. Im Gegensatz zu den meisten Einschätzungen, die ich vernehme, bin ich aus Gründen nicht so angetan wie die Mehrheit. Für mich persönlich wäre eine klassische Erzählstruktur nötig, damit ich voll in dieses Marvel-Universum einsteigen kann: langsamer, eher unspektakulärer Anfang, dann ein Gemisch aus Action und Emotionen. Doch mit Brand New Day steigen wir gleich zu 100% in die Action ein, müssen uns mit dem Helden von Dächern stürzen und Menschen retten. Es ist ein bisschen so, als werden die vorangegangenen Filme vorausgesetzt und zwar am besten so, als hätte man sie sich direkt vor dem Kinobesuch alle ensuite eingepfiffen.
Abgesehen von der interessanten Bedrohung, die ich mit ihrer spezifischen Eigenschaft kreativ erdacht und ausgeführt fand, wirken die Auftritte der üblichen Mitspieler (Scorpio, Hulk...) eher wie ein random Ballett, wie ein beliebiger Reigen des Auftretens mit begrenzter Länge, einfach, damit man auch sie mal wieder gesehen hat. Die Geschichte kam mir kaum stringent bzw. zwingend vor, emotional wird es zwar, aber auch nicht so richtig; im Grunde fehlte mir – obwohl ich Tom Holland als starke Besetzung erlebe – die Seele.
Abgesehen von der interessanten Bedrohung, die ich mit ihrer spezifischen Eigenschaft kreativ erdacht und ausgeführt fand, wirken die Auftritte der üblichen Mitspieler (Scorpio, Hulk...) eher wie ein random Ballett, wie ein beliebiger Reigen des Auftretens mit begrenzter Länge, einfach, damit man auch sie mal wieder gesehen hat. Die Geschichte kam mir kaum stringent bzw. zwingend vor, emotional wird es zwar, aber auch nicht so richtig; im Grunde fehlte mir – obwohl ich Tom Holland als starke Besetzung erlebe – die Seele.
Mit großartigen Bildern, mitreißender Action, einem durchweg starkem Score und weitgehend überzeugender CGI (auf den Hulk hätte ich diesbezüglich allerdings gern verzichtet) ist der aktuelle Spider-Man kurzweilige und energiegeladene IMAX-Unterhaltung. Für den Wow-Effekt fehlte es mir jedoch der Geschichte bedauerlicherweise an Magie.
cnm

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