TOY STORY 5
TOY STORY 5 ★★★½☆☆
Start: 23.07.2026 | FSK 0
USA 2026
Genre: AnimationLänge: 102 Min.
Regie: Andrew Stanton, Kenna Harris
Buch: Andrew Stanton, Kenna Harris
Buch: Andrew Stanton, Kenna Harris
Dt. Stimmen: Walter von Hauff, Michael 'Bully' Herbig, Rick Kavanian, Thomas Wenke, Asya Tolaz, Giovanna Winterfeldt, Madeleine Tanfal, Petra Einhoff, Christian Weygand, Axel Malzacher u.a.
Kamera: Matt Aspbury, Jean-Claude Kalache
Schnitt: Jennifer Jew
Musik: Randy Newman
Auch wenn der Look der Toy Story 5 gewohnt brillant-charmant ist, liebevoll gestaltet bis ins kleinste Detail, die musikalischen Vibes aus der Feder von Urgestein Randy Newman verlässlich swingen und das Herz der Geschichte – natürlich – am rechten Fleck sitzt, hat der Film für mich nicht (mehr) so gefetzt wie etwa noch der vorangegangene "Alles hört auf kein Kommando", bei dem mir wirklich die Spucke weggeblieben war!
Kamera: Matt Aspbury, Jean-Claude Kalache
Schnitt: Jennifer Jew
Musik: Randy Newman
Die Kult-Spielzeuge sind zurück, und dieses Mal stehen Buzz Lightyear, Woody, Jessie und der Rest der Bande vor einer ganz neuen Herausforderung in Form von echter Konkurrenz, als sie Lilypad begegnen, einem funkelnagelneuen Kinder-Tablet, das ganz eigene Vorstellungen davon hat, was für ihr Kind Bonnie am besten ist. Lebendiges Spiel mit Puppen & Co muss Platz machen für den gebannten, starren Blick auf einen Bildschirm... Wird das Spielen jemals wieder so sein wie vorher?
Die kleine Bonnie bemerkt mit einem Mal, dass sie offenbar nicht mehr dazugehört und von den anderen Mädchen ausgelacht wird, weil sie noch mit Puppen spielt und ihrer Fantasie freien Lauf lässt. Die anderen Mädels hocken nämlich ganz cool da und starren auf ihre jeweiligen Tablets – und Freundschaften schließen sie auch längst online. Da ist die Freude groß, als Bonnie endlich auch so ein Ding bekommt. Zum Schrecken ihrer in die Jahre gekommenen Toys, versteht sich.
DIE FOLGENDE KRITIK ENTHÄLT ANSATZWEISE SPOILER
Auch wenn der Look der Toy Story 5 gewohnt brillant-charmant ist, liebevoll gestaltet bis ins kleinste Detail, die musikalischen Vibes aus der Feder von Urgestein Randy Newman verlässlich swingen und das Herz der Geschichte – natürlich – am rechten Fleck sitzt, hat der Film für mich nicht (mehr) so gefetzt wie etwa noch der vorangegangene "Alles hört auf kein Kommando", bei dem mir wirklich die Spucke weggeblieben war!
Einerseits ist viel los im neuen Teil, kommen doch etliche neue Figuren und Erzählebenen hinzu (wie z.B. eine ganze Legion Drohnen-Buzz Lightyears'!), doch scheinen mir die Erzählmuster wie eine Kopie mehrfach erprobter, die sich bereits bewiesen hatten (eine Figur geht verloren, große Aufregung, alle machen sich auf den Weg, wie bekommen wir sie/ihn wieder?!) Und die Folge von zu viel Hektik und zu vielen Schauplätzen: die lieb gewonnenen Protagonisten aus Teil 1 sind zwar noch da, treten aber nicht mehr individuell in Erscheinung, sondern hauptsächlich als ein Mob ohne Eigenschaften.
Auch mit dem gewählten Thema "Elektronik vs. Das Leben" zaubert Disney keinen neuen Hasen aus dem Hut, war man doch bereits 2021 mit Ron läuft schief das Thema Tec-Wahn und Gruppenzwang effektiv und äußerst originell angegangen. – Selbst psychologisch punktet der Film kaum, denn das kalte Mädels-Trio bleibt bis zum Ende außen vor und lernt nichts dazu (großes Versäumnis!), während sich eine neue und geeignetere Freundin mit gleichen Interessen findet.
Positiv bleibt natürlich hängen, dass zum Ende weder das digitale noch das analoge Spielzeug verliert, sondern eine friedliche Koexistenz zur Zufriedenheit aller im Einsatz ist (anders täte sich der Disney-Konzern nun auch wahrlich keinen Gefallen). Ende gut, alles gut? – Ich hoffe sehr, dass die Toy Story Reihe weitergeht, denn seit Teil 4 glaube ich wieder an Wunder.
cnm

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