ES IST NUR EINE PHASE, HASE
ES IST NUR EINE PHASE, HASE ★★½☆☆☆
Kinostart: 14.10.2021 | FSK 12
Genre: KomödieLänge: 105 Min.
Regie: Florian Gallenberger
Buch: Florian Gallenberger, Malte Welding
Basierend auf: Maxim Leo, Jochen-Martin Gutsch
Buch: Florian Gallenberger, Malte Welding
Basierend auf: Maxim Leo, Jochen-Martin Gutsch
Darsteller: Christoph Maria Herbst, Christiane Paul, Jürgen Vogel, Emilia Nöth, Bella Bading, Jytte-Merle Böhrnsen, Nicola Perot, Cordula Stratmann, Ulrich Tukur, Johanna Giraud u.a.
Kamera: Christian Rein
Schnitt: Sven Budelmann
Musik: Enis Rotthoff
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Kamera: Christian Rein
Schnitt: Sven Budelmann
Musik: Enis Rotthoff
Paul und Emilia sind Anfang Mitte fünfzig und im Leben mit Jobs und zwei Kindern prima aufgestellt, als nach einem gemeinsamen Spieleabend mit guten Freunden Emilia das ungute Gefühl beschleicht, das hier könne doch nicht alles gewesen sein. Seit einiger Zeit schon spielt sie in einem Leben mit, das eigentlich nicht mehr ihres ist: Rituale sind festgezurrt und werden von niemandem in Frage gestellt. Sex - was war das nochmal? - Nach einer wenig konstruktiven Auseinandersetzung beschließt sie, eine Trennung auf Zeit durchzuziehen. Der Mann zieht mit, wohl oder übel. Das den Kids beizubringen (die Ältere hat's eh schon gewusst) ist eine heikle Angelegenheit. Ist dies eine Änderung zum Besseren oder ... was?
So zeitlos das Thema erscheint, so altbacken ist hier dessen Umsetzung. Kaum ein simpler Schenkelklopfer, auf den man (siehe Crew) nicht besser verzichtet hätte - sei's im Drehbuch, sei's in der Inszenierung. Ich deute nur an: eine anale Komplikation beim Mann reguliert sich statt in probaten vier Filmminuten erst nach einer gefühlten halben Stunde. Der Schönling, den Emilia an dramaturgisch geeigneter Stelle kennenlernt, um mal wieder vernünftig begehrt zu werden, ist nichts weiter als ein Abziehbildchen, eine Projektionsfläche ohne vernünftige Charakterzeichnung. Die anderen Beispiele erspare ich der werten Leserschaft. - Von den wenigen lichten Momenten abgesehen, in denen Klartext gesprochen wird und die Hoffnung auf einen besseren Film wecken, ist dies nicht viel mehr als ein obsoletes Lamento darüber, dass die Zeit fortschreitet und wir alle mit ihr älter werden - und dass es lohnt, seinen Frieden damit zu machen.
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cnm
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